Das Funktionsprinzip einer Pelletheizung
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Pelletzentralheizungen arbeiten mit dem vergleichbaren Komfort einer Öl- oder Gasheizung. Hier transportiert entweder eine Förderschnecke die Pellets vollautomatisch vom Vorratsraum zur Brennkammer des Kessels oder die Pellets werden per Saugaustragung in den Heizraum gebracht. Die Regelung erfolgt vollautomatisch. Wird über den Raumthermostat Wärme angefordert, transportiert eine Förderschnecke kleine Mengen Pellets vom Lagerraum in eine Brennschale, wo diese durch einen Heizstab oder ein Heißluftgebläse entfacht werden. Elektronisch gesteuerte Lüfter sorgen für die richtige Luftzufuhr - die Pellets brennen kontrolliert ab. Pelletkessel können zwischen 30 und 100 % ihrer Leistung abgeben und so wie ein Öl- oder Gaskessel auch auf unterschiedliche Außentemperaturen reagieren. Bei hochwertigen Anlagen steuert eine elektronische Regelung (Lambdasonde) das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft und Pelletmenge. Dies führt zu einem exakt abgestimmten Verbrennungsvorgang und niedrigsten Emissionswerten sowie zu Wirkungsgraden von über 95%. Verschiedene, unabhängig voneinander operierende Rückbrandsicherungen sorgen für einen gefahrlosen Betrieb Ihrer Heizung. |
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In der obigen Abbildung erkennen Sie den Querschnitt einer typischen Holzpelletheizung. Auf der rechten Seite ist ein direkt an der Heizung angebrachter Pelletvorratsbehälter dargestellt. |
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Um den selben Komfort wie bei einer "konventionellen" Heizung geniessen zu können, ist es sinnvoller, die Holzpelletheizung mit einem Lagerraum oder Pelletsilo zu verbinden. Die Abbildung weiter unten zeigt Ihnen eine Installation mit Sauggebläse für größere Entfernungen. In der Regel wird aber auf eine Austragung per Transportschnecke zurückgegriffen. Durch die Entscheidung für einen größeren Lagerraum vergrößern Sie auch das Zeitfenster für die jährlichen kostengünstigen Pelletlieferungen per Silowagen. Das Pelletsilo kann auch im selben Raum wie die Heizung stehen, sofern die Lagerkapazität von 15t Brennstoff bei Anlagen bis 50 kW nicht überschritten wird. Der an der Anlage angebrachte Pelletbehälter dient dann als Zwischenlager und für Notbefüllungen. Dieser Aspekt ist aber nur für sehr sicherheitsorientierte Kunden relevant, da Deutschland bereits flächendeckend mit Pellets versorgt wird. |
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